Gottes Gericht über die Sünde
Im heutigen Bibelwort ist von Jesus Christus die Rede. Zuerst heisst es: Er kannte Sünde nicht! Als einziger Mensch war Er vollkommen sündlos und rein. In seinem Wesen gab es nichts Böses, nichts Verkehrtes. Er war völlig frei von jeder Regung der Sünde. Darum konnte Er das Opfer werden, das der heilige Gott forderte und wir als sündige Menschen zu unserer Errettung nötig hatten.
Als der Herr Jesus am Kreuz hing, wurde es für drei Stunden dunkel. In dieser Zeit machte Gott den Heiland für uns zur Sünde. Er behandelte Ihn wie den Ursprung alles Bösen und richtete an Ihm die Sünde. In Römer 8,3 heisst es dazu: «Das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er, seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sendend, die Sünde in dem Fleisch verurteilte.»
Die Sünde, die als Quelle des Bösen in uns ist, wurde am Kreuz verurteilt und gerichtet, als der gerechte Gott den sündlosen Menschen Jesus Christus zur Sünde machte. Auf diese Weise wurde Gott im Blick auf das Böse völlig verherrlicht, weil sein gerechtes und heiliges Urteil darüber am Herrn Jesus vollzogen wurde.
Als Folge davon hat Gott jeden von uns, die wir an Christus glauben, zu einem Denkmal seiner Gerechtigkeit gemacht. Wir sind mit Ihm versöhnt worden und stehen nun in einer vollkommenen Stellung vor Ihm. Herrn um Kraft und Hilfe bitten, damit wir in Zukunft ruhig bleiben und alles vermeiden, was einen Streit hervorrufen könnte.
Beröa Verlag Zürich, Kalender „Näher zu Dir“ 2026, 5. Juli 2026

