Herzlichen Dank für die vielen Päckli, die Sie gebracht haben!
Am Montag, 8. Dezember, wurden sie bei uns abgeholt, werden zusammen mit Päckli von anderen Orten in grössere Behältnisse zum schonenden Transport verladen, und geplant ist, sie bereits vor Weihnachten in die Ukraine zu bringen. Der grosse Sattelschlepper, der unermüdlich mit seinem Chauffeur unterwegs ist, kommt aus Moldawien. Davor war er in Cherson.
Diese Transporte setzen viel Einsatz in der ganzen Kette voraus, die bei Ihnen beginnt und bei den Empfängern endet.
Das Bild zeigt die 212 grösseren und kleineren Päckli, die in der Bibelgemeinde zusammengekommen sind.

Beeindruckend und bedrückend der Vortrag vom 31. Oktober mit Einblick in die Situation der Empfänger, in die Wirkung der Päckli in die (Kinder-) Schicksale hinein, mit sehr persönlichen Erlebnissen auch aus erster Hand und verschiedenen Bildern aus Frontnähe in der Ukraine. Beeindruckend, was Menschen selbstlos auf sich nehmen, um anderen unter ständiger Lebensgefahr zu helfen, und bedrückend, weil man Informationen erhalten hat, die das Leid und Elend der betroffenen Menschen näher bringen, „greifbar machen“. Bewegend ein gut 10-jähriger Junge, der im Verteilfahrzeug „zu seinem Vater“ mitgenommen wurde, um zusammen mit ihm sein Päckchen zu öffnen. Im Gespräch auf der Fahrt hat sich herausgestellt, dass er das Päckchen am Grab seines Vaters auspacken wollte.
Man bleibt nur sprachlos zurück und ist dankbar, in anderen Verhältnissen leben zu dürfen.
Der Referent hat betont, dass jedes Päckli vor allem in „psychologischer“ Hinsicht eine immense Bedeutung hat. Eine Ermutigung, im eigenen Engagement nicht einen „Tropfen auf den heissen Stein“ zu sehen, der angesichts des grossen Elends nichts bringt, sondern als eine Tat, die ihre wohltuende Wirkung vor Ort entfaltet. Die Menschen sind auf Hilfe angewiesen, die sie auch in Form von Lebensmitteln und Hilfsgütern erhalten.
Regelmässige Transporte werden mit grossen LKW nach Moldawien und in die Ukraine – trotz des Risikos bis in Frontnähe – durchgeführt, damit die Hilfe möglichst nahe an die Empfänger gelangt, die über die Weiterverteilung mit kleineren Fahrzeuge versorgt werden.
Wie sieht es vor Ort aus? In diesem Video berichtet Leonid T., der 2024 persönlich in der Bibelgemeinde einen Einblick in sein Engagement und dasjenige seiner Familie, die bewusst im gefährlichen Gebiet bleiben, um zu helfen, gegeben. Dieses Engagement ist mit ungeheuren Belastungen und Herausforderungen verbunden.

