In Jesus haben wir die Erlösung durch Sein Blut,die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum Seiner Gnade.

Epheser 1,7

Wir haben uns daran gewöhnt, Stolz mit Überheblichkeit gleichzusetzen:Der Höhepunkt der göttlichen Gnade ist Jesus Christus. Sein größter Liebesbeweis offenbarte sich darin, dass Er Sein Leben als Bezahlung für die
Sünden der Menschheit hingab. Hätte Er nicht beschlossen, Sich für uns zu
opfern, würden wir keine Rettung vor der ewigen Verdammnis finden und
könnten Gottes Liebe sowie Seine wahre Beziehung zu uns nicht verstehen.
Der Allerhöchste hat den Menschen nicht nur Gnade, sondern auch Barmherzigkeit erwiesen. Zwischen diesen beiden Begriffen gibt es einen wichtigen Unterschied.
Gnade bedeutet: der Schuldige empfängt Vergebung und trägt die verdiente
Strafe nicht.
Barmherzigkeit bedeutet: der Richter vergibt dem Verurteilten nicht nur,
sondern nimmt auch selbst dessen Schuld und Strafe auf sich. Dabei bleibt er
aber gerecht und unparteiisch.
Es ist schwer, sich ein solches Verhalten eines Richters vorzustellen, aber
genau das hat Jesus Christus getan. Sein Werk am Kreuz von Golgatha erstaunt und verwundert uns immer wieder. Seine Liebe und Sein Wunsch,
Sünder zu retten, waren so stark, dass Er Demütigung und Schmerz ertrug,
starb und am dritten Tag auferstand. An den Ostertagen feiern diejenigen,
die an Jesus Christus glauben, nicht nur Seine Auferstehung von den Toten,
sondern auch die Offenbarung der rettenden Gnade Gottes gegenüber sündigen Menschen.

Quelle: Kalender 2026; Missionswerk Friedensbote, Kalenderblatt April